Auf den Hund gekommen

Hallo in die Runde!

Es hat sich viel getan, unsere Familie ist gewachsen und wir sind auf den Hund gekommen. Als wäre ein Haus mit Garten und drei Kindern nicht schon genug Arbeit, haha. Aber wer kann diesem Hundeblick schon widerstehen ?  Die kleine Maus heißt Zuma und war zum Zeitpunkt des Bildes 9 Wochen alt. Nun ist sie 6 Monate alt und ganz schön wild <3

Da ich euch auch mal wieder was genähtes zeigen möchte, seht ihr hier unsere neue Übergangsjacke nach Klimperklein, bestickt mit dem Flauschhorn von Schnubbirella <3

Schaut doch auch mal in meinem neuen Dohero – Shop vorbei 🙂

 

 

 

#eineisimmerwach :)

 

Ida hellblauhellrosaKennt ihr das? Zwei Nähte trennen euch von der Fertigstellung eures Teils und eins der Kinder will nicht schlafen. Und wenn das eine dann schläft, ist das andere wieder wach – heute ist es wieder so, deshalb zeig ich kurz und knackig mal meine neusten liebsten Kuscheltiere , das neue Flamingo- Outfit zeige ich dann demnächst, ist ja nicht fertig geworden. Irgendwo hab ich gelesen, Flamingos seien die neuen Einhörner , zufällig hab ich auch sowas im Schrank 😆

Schnittmuster Ida Kuscheldrache von Monstabella und Plüsch von Kullaloo

Leben mit drei Kindern

Hallo ihr Lieben, ja…es war still. Ich hab ehrlich gesagt nicht damit gerechnet, dass es so lange dauert, bis ich mich an den Alltag mit all den Terminen und den Wäschebergen gewöhnt habe.

Die kleine Zoey ist nun schon 5 Monate alt und ist ein richtig liebes Baby, aber auch sie braucht natürlich ihre Mamazeit und möchte viel getragen werden. Geschlafen wird überwiegend im Auto, hihi, deshalb hab ich nicht viel Freizeit. InsgCollage P&Cesamt gesehen fühle ich mich übernächtigt, aber glücklich mit meinen drei bezaubernden, wirklich wenig schlafenden Kindern. Allerdings sollte man unangekündigte Besuche bei uns tunlichst unterlassen 😳

Meine Näherei habe ich auch wieder aufgenommen, musste dafür allerdings mit meiner Nähmaschine ins Esszimmer umziehen, weil ja abends hin und wieder mal wer schläft und  man von dort gut TV gucken kann , hihi.

Im Grunde ist alles beim Alten, nur mit einem Kind mehr <3 und viel mehr Wäsche und Terminen und Lärm und Schlafentzug- also wie in jeder Großfamilie <3

Mit der Kleinen war ich im Februar mal im Krankenhaus, die großen Geschwister hatten den RS-Virus angeschleppt, das Baby angesteckt. Innerhalb von UnicirnStunden war das Baby so krank, dass ich zur Kinderklinik gefahren bin. Nach einer Woche war der Spuk zum Glück wieder vorbei.

Die großen Mädchen kümmern sich übrigens ganz rührend um ihre kleine Schwester <3

Ich lasse euch nun ein paar Bildchen hier von genähten Sachen für meine Kids, die kleine Babymaus trägt weiterhin ausschließlich maßgefertigt, denn sie ist wirklich sehr groß und zudem hat sie reichlich Babyspeck- ein Stillkind eben.

38. – 41. Woche: Das große Finale

FotoshootingEs tut mir sehr leid, irgendwie zogen sich die letzten Wochen vor der Geburt hin wie Kaugummi und andererseits vergingen sie wie im Flug. Deshalb erfolgt nun sehr verspätet  mein Bericht über die letzten Wochen vor der Geburt und die Geburt selbst.

Im Grunde genommen habe ich in den letzten Wochen gewartet und mich wie ein Wal von links nach rechts gerollt. Ich bin mit Unterlage Auto gefahren, aus Angst meine Fruchtblase könnte platzen und meine Sitze ruinieren. Auch zum Einkaufen bin ich ungerne gefahren und hab viele Einkäufe auf meinen Gatten abgewälzt, letzte Projekte wurden abgeschlossen. Ich wollte einfach nur noch mein Baby in die Arme schließen und nicht mehr warten.

FotoshootingschuheJa und tatsächlich habe ich es geschafft wirklich alles für die Kleine zu nähen. Dazu gekauft habe ich Strumpfhosen und Socken, der Rest ist Selfmade ! Ich bin mächtig stolz darauf, auch wenn von einigen Seiten her Kritik kommt, da man schließlich die Sachen nicht lange anziehen kann, die Mehrheit findet die Aktion toll. Angezogen machen die Klamotten natürlich um einiges mehr her!

Doch weiter im Text. Neben den Ängsten über den ungewissen Start der echten Wehen, trieben mich die Vorwehen wirklich in den Wahnsinn. Meine Hebamme versuchte sie mittels Akupunktur ein wenig in  Gang zu bringen, was auch zunächst klappte. Nach einem wehenreichen Tag waren sie dann leider wieder verschwunden 😐

Am Sonntag vor dem ET, wachte ich morgens auf und war der festen Überzeugung, dass an diesem Tag mein Baby geboren werden würde. Ich hatte nicht eine einzige Wehe oder Anzeichen, dennoch war ich unruhig und hibbelig. Mittags begannen die Wehen dann tatsächlich wie aus heiterem Himmel und zum ersten Mal in dieser Schwangerschaft habe ich meinen Mann gebeten mich ins Krankenhaus zu fahren. Dort angekommen kamen die Wehen schmerzhaft alle paar Minuten. Es tat sich aber nichts – gar nichts 🙁 Ich blieb im Krankenhaus, schickte meinen Mann jedoch zu den Kindern nach Hause. Über Nacht hörten die Wehen einfach wieder auf und so wurde ich entlassen. Ich war soooo frustriert 🙁  Dass ich nochmal ohne Baby nach Hause kommen würde, damit hatte wirklich niemand gerechnet. Ich war unglücklich.

Zoeys HandAm darauffolgenden Freitag wurde unsere Zoey dann per Sectio geholt. Der kleine Wonneproppen brachte mit seinen 52 cm 4250g auf die Waage und sah genauso aus wie die größere Schwester <3 Im OP  legte man sie mir direkt in die Arme, das war ein herrliches Gefühl. Ich war so glücklich, das kann man gar nicht beschreiben  🙂  Mein Mann durfte während der ganzen Zeit im OP dabei sein. Während ich noch genäht wurde, hat er Zoey in den Kreißsaal gebracht, dort haben sie dann beide auf mich gewartet. Es war ein schöner Anblick, als ich meinen Liebsten mit der Kleinen auf dem Arm sah <3

Meine beiden Mädchen strahlten, als sie ihre kleine Schwester zum ersten Mal sahen und ich war glücklich und stolz. Kurze Zeit später hatte ich alle bei mir im Bett zum Kuscheln, herrlich!

Mir wurde schnell langweilig im Krankenhaus und da es mir körperlich sehr gut ging, durfte ich nach der U2 der Kleinen nach Hause gehen.

35. bis 38. Woche: Strampler

img_2879-4Nach einem Blick auf den Kalender war schnell klar, dass ich meinem Zeitplan hinterher hinke. Die Eingewöhnung bei der Tagesmutter hat sich so zäh in die Länge gezogen, dass ich gefühlt mehr Zeit im Auto verbrachte als kinderlos zu Hause. Und mit wachsendem Bauch wurde alles so anstrengend. Naja…

img_2873-2Aber dann blieb meine Kleine plötzlich ganze 6 Stunden dort und ich hatte Zeit für mich, den Haushalt und die Nähmaschine. Das war soooo toll. Ich hatte schon ein schlechtes Gewissen, weil ich die Zeit so sehr genossen habe. Tatsächlich konnten lange aufgeschobene Projekte endlich erledigt werden. Sogar die verhassten Vorhänge sind jetzt fertig, wer von euch schon mal Vorhänge genäht hat, der weiß was ich meine 🙂

Ja und so entstanden nach und nach noch ein paar Strampler mit Shirts für meine kleine Bauchmaus, die zur 38. Woche laut Ultraschall schon fast 3,5 Kilo haben sollte. Alles unter 4 Kilo Endgewicht wäre doch schön, hihi.

img_2897-2Mittlerweile muss ich alle 2 Wochen zum Arzt und auch die Hebamme schaut regelmäßig zum Akupunktieren vorbei, danach beginnen dann auch tatsächlich die Wehen, die jedoch leider  nach einiger Zeit wieder komplett verschwinden.

Was ich da genäht habe? Die Strampler sind nach dem Schnittmuster von Klimperklein aus dem Buch „Nähen mit Jersey Babyleicht“ – das Shirt ist auch aus dem Buch, die Mützchen von Lybstes und die Halstücher von Lolletroll. Den Katzenstoff hab ich von Stoffwelten, den Rest vom Königreich der Stoffe <3

Prinzipiell könnte die Bauchmaus nun ausziehen, nachdem jetzt das Anstellbettchen, ein Laufstall (zu ihrer eigenen Sicherheit haha) und der Kinderwagen auf- und umgebaut wurden, alles gewaschen und getrocknet ist, insgesamt auch genug Kleidung genäht wurde. Alles wartet 🙂 Bis es soweit ist, nähe ich einfach noch mehr Kleidung <3

30-34. Woche: das Heimreiseoutfit

Ich habe gar nicht bemerkt, dass ich schon so lange keinen Beitrag mehr verfasst habe. Die Zeit rast so schnell. Also fasse ich mal ganz schnell die letzten Wochen zusammen. Insgesamt geht es mir gut, aber ich haben viele Übungswehen und das Wetter schlägt mir auf den Kreislauf. Es gibt noch sehr viel zu tun und ich befürchte allmählich, dass ich meine restlichen noch geplanten Sachen nicht mehr rechtszeitig vor der Geburt schaffen werde.

Mittlerweile ist die Eingewöhnungszeit meiner Jüngsten bei der Tagesmutter abgeschlossen. Ich arbeite vormittags an Aufträgen und abends sitze ich oft an meiner Babykollektion. Dennoch fühle ich mich bisher noch nicht gut vorbereitet. Aber in unserer Wohnung geht es voran und es wurden bereits Babymöbel aufgebaut. Außerdem habe ich das Heimreiseoutfit genäht, das unser Baby tragen soll wenn wir die Klinik verlassen. Bei den derzeit herrschenden Temperaturen von 30 Grad und mehr Mitte September mache ich mir etwas Sorgen darüber, ob ich nicht vielleicht für Oktober auch noch Sommersachen brauchen werde. Ganz ehrlich, ich will jetzt Herbstwetter mit normalen Temperaturen und Sonne!

In der Hoffnung auf besagte normale Temperaturen zeigen ich euch jetzt mal mein Heimreiseoutfit, das ich komplett aus drei perfekt aufeinander abgestimmten Stoffen namens „Lola“ von Stoffwelten genäht habe.

schuheBeginnen wir mit den Schühchen. Der Schnitt ist von Lolletroll aus dem Babyset Lovis. Sind Babyfüße echt so winzig? Da ich von niedrigeren Temperaturen im Oktober ausgehe, habe ich die Schuhe gedoppelt und mit einer Schicht Wollwatteline gefüttert. Zugegeben, das war schon fummelig, aber mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden.

halstuch-u-muetzeWeiter geht es mit einem Halstuch und einer Mütze. Das Halstuch gehört auch zum Lovis – Babyset von Lolletroll und ist als Wendehalstuch genäht. Das Mützchenschnittmuster ist mein neuster Fund und kommt von Lybtes. Eine Mütze, die schon für die Kleinsten geeignet ist und zahlreiche Variationen bietet.

giraffenshirtIch habe zwei Shirts genäht, aber auf der Heimreise angezogen wird garantiert das abgebildete Giraffenshirt. Das Schnittmuster ist in dem Fall das Babyshirt mit Knopfleiste aus dem Buch von Pauline Dohmen (Klimperklein) und die verwendeten Applikationen von der lieben Tilu Design.

jackeEine Jacke habe ich auch genäht. Verwendet habe ich diesmal den Schnitt Mini JaWePu von Schnabelina, lediglich der Saum ist nicht im Schnittmuster vorgesehen und wurde von mir ergänzt. So ist die Jacke etwas länger tragbar. Gefüttert habe ich sie mit einer doppelten Lage Wollwatteline, da darf es ruhig kühler werden.

heimreisesetUnd nun mein komplettes Heimreiseset in der Übersicht. Vervollständigt durch zwei Leggins (Schnittmuster aus der Ottobre 4/14) , die ich schon sehr oft genäht habe und die meinen Kindern sehr gut passt.. Außerdem seht ihr noch das zweite Babyshirt mit Schneckenapplikation nach Tilu Design. Zu guter Letzt gab es noch einen farblich passenden Body (Regenbogenbody Schnabelina).

Nun geht es in den Endspurt 🙂